BusexkursionenEinmal im Jahr bietet der Verein für alle Interessierten eine Busexkursion an. Unser wissenschaftlicher Berater Sönke Grimm vermittelt unterhaltsam und fachkundig typische Themen der Landeskunde unserer Umgebung. So wurden in den letzten Jahren z.B. Exkursionen an die Westküste zum Thema Siedlungsgeschichte oder auch ein Besuch im Archäologisch-ökologischen Zentrum Albersdorf (AÖZA) durchgeführt. Auch haben wir uns bereits auf die Spuren der dänischen Herrscher begeben oder waren in Ostholstein den Slawen auf der Spur. Für Speis und Trank wird gesorgt. Exkursion 2011Natur 2011 – Artenvielfalt zwischen Eckernförde und St. PeterEine gemeinsame Veranstaltung des Förderkreises Arnkiel-Park und des Naturschutzvereins Obere Treenelandschaft am 17. September 2011 Gestartet wurde am Sonnabend um 8.30 Uhr auf dem Parkplatz des Arnkiel-Parks mit einem vollbesetzten Bus von Hansen-Borg mit dem Fahrer Claus Peter Autzen. Als Referenten und Leiter der Tour hatten sich Sönke Grimm und Dr. Wiebke Sach zur Verfügung gestellt. Die Tour stand unter dem Motto: Ein kleines Land mit einer vielfältigen Natur und unterschiedlichen Landschaftsformen kennen lernen.
. Zunächst wurde am Strand von Eckernförde die kontinuierliche Veränderung der Landschaft durch die Strömungsverhältnisse in der Eckernförder Bucht und die folgen eines Anstiegs des Meeresspiegels erläutert. Die Vegetation und die Vogelwelt an der Ostsee wurden von Wiebke Sach angesprochen.
. In Großwittensee wurde ein Buchenwald besichtigt und die Vegetation untersucht. Sönke Grimm berichtet über die Entwicklung der Waldbestände in Schleswig-Holstein in den letzten 2000 Jahren und über die Waldwirtschaft in unserem Land. Die Erweiterung der Nadelholzflächen zu Lasten der Laubholzflächen in den letzten 120 Jahren ist als dramatisch anzusehen. Man versucht heute das Nadelholz aus den gemischten Beständen durch Holzeinschlag zurück zu drängen.
Auf dem Aschberg wurde die dort noch erhaltene Knicklandschaft bewundert, die nach der Verkoppelung um 1820 entstanden ist und weitgehend erhalten wurde. Durch mehrere Flurbereinigungen haben sich die Landschaften grundlegend verändert, die Knicks wurden vielfach zugunsten größerer Flächen geschleift. Heute dürfen nach dem Landschaftsschutzgesetz keine Knicks mehr entfernt werden.
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In Heidbunge wurde im „Redderhuus“ über die Naturparks „Hüttener Berge“ informiert und anhand von Landschaftsdarstellungen die Entwicklung der Landschaft nach derletzten Eiszeit demonstriert.monstriert.Am Wittensee, einem nach der Eiszeit entstandenen „Tiefensee“, wurde von Sönke Grimm die über Jahrtausende stattfindende Verlandung des Sees erläutert. Wiebke Sach referierte über die Vegetation am Uferbereich und die dadurch fortschreitende Verlandung.
. In Sorgwohld wurde im dortigen Naturschutzgebiet die sehr gut erhaltene und gepflegte Heidelandschaft mit bewachsenen Binnendünen, eine Landschaftsform aus der letzten Eiszeit,besichtigt.
. In Meggerdorf konnte eine große zusammenhängende Hochmoorfläche besucht werden. Sönke Grimm und Wiebke Sach erläuterten die Entstehung der Moore und die Bedeutung dieser Landschaft für Natur- und Umwelt. In der Ferne konnten sogar drei Kraniche bewundert werden. Lästig für die Besucher waren hier die aggressiven Mückenschwärme, die ihren Blutdurst zu stillen versuchten.
Schließlich wurde in Süderstapel die große Eiderschleife besucht. Sönke Grimm erläuterte, wie sich der Verlauf des Flussbettes durch die Strömungsverhältnisse im Verlauf der Jahrhunderte verändert hat und weiter verändert, sowie die Entstehung der Flussschleifen (Mäander) und deren Veränderung durch die Strömung.
Über Friedrichstadt ging es dann nach einem schönen, aber anstrengenden Tag nach Hause. Wir bedanken uns bei den beiden Leitern der Exkursion, Dr. Wiebke Sach und Sönke Grimm, sowie bei dem Fahrer, Claus Peter Autzen, für seine sichere Fahrweise. Wir freuen uns schon auf die Fahrt im kommenden Jahr.
Hans Petersen Exkursion 2012Tour in die Eider- Treene- Sorge- Niederung Auch in diesem Jahr hatte der Förderkreis Arnkiel-Park und der Naturschutzverein Obere Treenelandschaft gemeinsam zu einem Ausflug in die Eider- Treene- Sorge-Niederung eingeladen um die Tier- und Pflanzenwelt dieser Region kennen zu lernen und auch die Stille und Ruhe in dieser Naturlandschaft zu genießen. Mit einem vollbesetzten Bus ging es in diese einzigartige Flusslandschaft. Hier ging es zunächst zum letzten vorhandenen Flachsee bei Hohn (Honer See) und zur Sandschleuse bei Meggerdorf. Sönke Grimm informierte die Teilnehmer über die Entwässerungstechnik dieses Gebietes in früheren Zeiten. Dr. Wiebke Sach erläuterte die seltenen Pflanzenarten, die in dieser urwüchsigen Landschaft gedeihen und diese Region zu einem Gebiet mit hohem Naturschutzwert machen. Im Naturschutzgebiet Wildes Moor bei Schwabstedt begeisterten die Bemühungen des Naturschutzvereins, die Besucher auf Holzstegen mit vielen Infotafeln durch das wunderschöne Moorgebiet zu führen. Nach dem traditionellen Picknick an der Treene bei Schwabstedt wurde das Storchenmuseum Bergenhusen besucht und schließlich in Friedrichstadt eine Führung im Stadtkern angeboten. Alle Teilnehmer waren sich einig: Das war wieder eine sehr gut geplante und begleitete Tour durch Schleswig-Holsteins schönste Naturschutzgebiete auf der mittleren Geest. Bildnachlese:
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