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Ein sagenhafter Stein

Der Poppostein - oder Taufstein – bei Sieverstedt ist ein Großsteingrab aus der Jungsteinzeit. An dieser Stelle soll der Wikingerkönig Harald Blauzahn im Jahr 965 n. Chr. vom Bischoff Poppo getauft worden sein. Der Sage nach schleuderte der Teufel wütend einen Stein auf den Bischof. Die Fingerabdrücke des Teufels sollen immer noch an den 17 Vertiefungen im Deckstein des Grabes zu erkennen sein. Heute erklären Forscher diese Vertiefungen mit kultischen Handlungen in vorgeschichtlicher Zeit. Und auch, ob es Bischof Poppo überhaupt gab, ist nicht geklärt, aber der Stein trägt heute noch seinen Namen. Eine ausführliche Beschreibung des Popposteins und seiner Geschichte finden Sie hier.

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